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Ein Baumstamm über eine Schlucht oder ein Gewässer ist die älteste Brückenart. Im 18. Jahrhundert erreichte der Holzbrückenbau mit der Rheinbrücke Schaffhausens von Hans Ulrich Grubenmann einen ersten Höhepunkt. Diese war 120 m lang und hatte nur einen Zwischenpfeiler. Die Weiterentwicklung erfolgte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Nordamerika beim Bau der Eisenbahnstrecken durch den Kontinent. Heute verwendet man Holz insbesondere bei Fussgängerbrücken, Stegen oder anderen Brücken wie Güterwegbrücken oder Hauszufahrten. Von Vorteil ist dabei insbesondere das niedrige Eigengewicht des Holzes. Eher selten wird Holz heute für grössere Brücken verwendet. In Finnland wurde 1999 die längste befahrbare Holzbrücke mit über 168 m gebaut. |
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